Q4 2025 – Das größte Liquidierungsevent der Geschichte
Flash-Crash · Government Shutdown · Drei Fed-Senkungen · Jahresbilanz 2025
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Inhaltsverzeichnis
VORWORT
Vom Allzeithoch in den Abwärtstrend
Kein Quartal des Jahres 2025 hat die Stimmung an den Kryptomärkten so drastisch gedreht wie das vierte. Am 6. Oktober erreichte Bitcoin mit rund 126.300 US-Dollar das höchste Niveau seiner Geschichte. Vier Tage später löste eine einzige Social-Media-Nachricht des US-Präsidenten das größte Liquidierungsevent der Krypto-Geschichte aus. Was folgte, war ein Abwärtstrend, der das Jahr 2025 – trotz fundamental herausragender Entwicklungen – mit einem Kursminus enden ließ.
Gleichzeitig lieferte das Quartal auf der Makro-Seite bemerkenswerte Entwicklungen: Die Fed senkte den Leitzins dreimal in Folge und beendete den Bilanzabbau, während der längste Government Shutdown der US-Geschichte wochenlang die wichtigsten Wirtschaftsdaten blockierte – die Notenbank navigierte zeitweise im Blindflug. Gold und Silber setzten derweil ihre historische Rally fort, und die Aktienmärkte erreichten neue Rekorde.
Dieser Bericht ordnet das turbulente Schlussquartal ein und zieht zugleich die Bilanz des Gesamtjahres 2025 – eines Jahres, das blocktrainer.de als das „bisher wohl wichtigste Bitcoin-Jahr der Geschichte“ bezeichnete, obwohl der Kurs auf Jahressicht fiel. Wie dieser scheinbare Widerspruch aufzulösen ist, zeigt der Blick auf die Details.
DAS EREIGNIS DES QUARTALS
Der 10. Oktober: Anatomie eines historischen Flash-Crashs
Ein Post, der Milliarden bewegte
Die Vorgeschichte: Anfang Oktober hatte China weitreichende Exportkontrollen für Seltene Erden und andere kritische Güter angekündigt. Am 10. Oktober reagierte Präsident Trump auf Truth Social mit einer Drohung, die die Märkte kalt erwischte: Ab dem 1. November würden die USA zusätzliche Zölle von 100 Prozent auf chinesische Importe erheben – insgesamt also 130 Prozent – sowie Exportkontrollen für kritische Software einführen.
Die Reaktion war unmittelbar und heftig. Die Wall Street brach ein – doch während die Aktienbörsen ins Wochenende gingen, lief der Kryptomarkt im 24/7-Betrieb ungebremst weiter. Bitcoin stürzte von über 122.000 auf zeitweise unter 105.000 US-Dollar; kleinere Kryptowerte verloren binnen Stunden 40 bis 70 Prozent, bevor sie sich teilweise erholten.
19 Milliarden Dollar in 24 Stunden: Das größte Liquidierungsevent aller Zeiten
Die eigentliche Dimension des Ereignisses zeigt sich in den Derivatedaten: Laut der Datenplattform Coinglass wurden binnen 24 Stunden gehebelte Positionen im Wert von 19,13 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert – mehr als 1,6 Millionen Trader waren betroffen, die große Mehrheit mit Wetten auf steigende Kurse. Blocktrainer.de wies zudem darauf hin, dass die tatsächliche Summe noch höher liegen dürfte, da große Börsen wie Binance nur eine Liquidationsorder pro Sekunde melden.
Zum Vergleich: Selbst die Marktverwerfungen beim FTX-Kollaps 2022 oder beim COVID-Crash im März 2020 erreichten nur einen Bruchteil dieses Volumens. Das Ereignis übertraf die bisherigen Rekorde um rund das Zehnfache – ein Beleg dafür, wie stark die Hebelwirkung im Kryptomarkt seit der institutionellen Öffnung gewachsen ist.
WAS IST EINE LIQUIDATION?
Wer mit Hebel handelt, leiht sich Kapital, um eine größere Position zu bewegen, als das eigene Guthaben erlaubt. Bewegt sich der Kurs gegen die Position, fordert die Börse zusätzliche Sicherheiten (Margin Call) – können diese nicht gestellt werden, wird die Position zwangsweise geschlossen (liquidiert). In Crash-Phasen verstärken sich Liquidationen selbst: Zwangsverkäufe drücken den Kurs, was weitere Liquidationen auslöst – eine Kaskade. Genau dieser Mechanismus machte den 10. Oktober so extrem.
Die Nachwirkungen: Ein Markt unter Schock
Anders als nach früheren Flash-Crashs folgte keine schnelle V-förmige Erholung. Der Vertrauensschaden bei kurzfristig orientierten Marktteilnehmern war erheblich, und die Kaskade hatte strukturelle Spuren hinterlassen: Selbst der Stablecoin USDe geriet kurzzeitig unter seine Dollar-Bindung – ein Warnsignal für Stress im Derivatesystem. Bitcoin setzte in den Folgewochen den Abwärtstrend fort und entfernte sich zwischenzeitlich mehr als 35 Prozent von seinem Allzeithoch.
MAKROÖKONOMIE
Blindflug in Washington: Shutdown, Zinssenkungen und das Ende von QT
Der längste Government Shutdown der US-Geschichte
Vom 1. Oktober bis zum 12. November 2025 hatten die USA keinen gültigen Bundeshaushalt – der längste Government Shutdown der amerikanischen Geschichte, länger noch als die 35 Tage aus Trumps erster Amtszeit 2018/19. Hunderttausende Bundesbedienstete wurden beurlaubt oder arbeiteten ohne Gehalt, und nach Schätzungen kostete der Stillstand die US-Wirtschaft rund 0,2 Prozent Wachstum pro Woche.
Für die Finanzmärkte hatte der Shutdown eine besonders heikle Nebenwirkung: Die wichtigsten Wirtschaftsstatistiken – allen voran die monatlichen Arbeitsmarktdaten – wurden schlicht nicht mehr erhoben und veröffentlicht. Die Arbeitsmarktberichte für Oktober und November erschienen erst Mitte Dezember. Die Federal Reserve, deren Geldpolitik maßgeblich auf diesen Daten beruht, musste auf private Erhebungen ausweichen – sie traf ihre Zinsentscheidungen zeitweise im statistischen Blindflug.
Drei Senkungen in Folge: Die Fed liefert
Trotz – oder gerade wegen – der unsicheren Datenlage setzte die Fed ihren im September begonnenen Lockerungskurs fort. Am 29. Oktober folgte die zweite Senkung des Jahres auf 3,75 bis 4,00 Prozent, am 10. Dezember die dritte auf 3,50 bis 3,75 Prozent. Bemerkenswert: Die Entscheidungen fielen zunehmend uneinstimmig. Das von Trump neu ernannte Fed-Mitglied Stephen Miran forderte wiederholt größere Schritte von 50 Basispunkten, während andere Ratsmitglieder angesichts einer Inflation von zuletzt 3,0 Prozent (September) für eine Pause plädierten.
Der vielleicht wichtigste Beschluss des Quartals fiel jedoch abseits der Zinsen: Auf der Oktober-Sitzung verkündete die Fed das Ende des Quantitative Tightening zum 1. Dezember 2025. Der seit 2022 laufende Bilanzabbau – zuletzt rund 40 Milliarden US-Dollar pro Monat – wurde eingestellt. Blocktrainer.de ordnete ein: Das Ende von QT bedeute zwar nicht, dass die Notenbank wieder Wertpapiere kaufe – aber es beende den systematischen Liquiditätsentzug, der die Märkte seit Jahren begleitet hatte.
EINORDNUNG: WARUM ZINSSENKUNGEN DEN KURSVERFALL NICHT STOPPTEN
Auf dem Papier war Q4 geldpolitisch ein Traumumfeld für Risikoanlagen: drei Zinssenkungen plus QT-Ende. Dass Bitcoin dennoch fiel, zeigt die Grenzen einfacher Wenn-dann-Logik: Die Senkungen waren an den Märkten längst eingepreist, der Oktober-Schock hatte das Vertrauen kurzfristiger Marktteilnehmer beschädigt, und die Terminmärkte begannen bereits, das nahende Ende des Senkungszyklus einzupreisen. Geldpolitik wirkt auf Märkte über Erwartungen – nicht über den Beschluss selbst.
Die EZB: Ruhige Hand im turbulenten Umfeld
Die Europäische Zentralbank blieb ihrer Linie treu und beließ den Leitzins auch im Oktober und Dezember unverändert bei 2,15 Prozent – die vierte und fünfte Zinspause in Folge. Die Eurozonen-Inflation bewegte sich nahe der Zielmarke, das Wachstum blieb schwach, aber stabil. Für Sparer in der Eurozone bedeutete das Stillstand auf niedrigem Niveau: Tagesgeld- und Festgeldzinsen verharrten deutlich unter den Werten der Hochzinsphase 2023/24, während die reale Verzinsung nach Abzug der Inflation um die Nulllinie pendelte.
Die Powell-Nachfolge: Das Thema des Jahres 2026 kündigt sich an
Gegen Jahresende rückte eine Personalie in den Fokus, die das kommende Jahr prägen dürfte: Die Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell endet im Mai 2026, und Präsident Trump kündigte an, Anfang 2026 einen Nachfolger zu nominieren – wobei er deutlich machte, nur jemanden auszuwählen, der seine Forderung nach deutlich niedrigeren Zinsen teilt. Die Frage nach der Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt, die sich bereits mit der versuchten Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook im Sommer gestellt hatte, wird damit zur strukturellen Belastungsprobe – mit potenziellen Folgen für Inflationserwartungen, Anleiherenditen und den US-Dollar.
BITCOIN & CRYPTO
Bitcoin in Q4: Rekord, Crash, Bodensuche
Der Kursverlauf: Drei Phasen in drei Monaten
Das Quartal begann verheißungsvoll: Am 6. Oktober stieg Bitcoin auf sein neues Allzeithoch von rund 126.300 US-Dollar – der dritte Rekord des Jahres nach Januar und Juli/August. Vier Tage später beendete der Flash-Crash die Euphorie abrupt. Es folgte ein zäher Abwärtstrend: Jeder Monat seit Oktober schloss im Minus. Am 21. November markierte der Kurs bei etwas mehr als 80.000 US-Dollar sein Zwischentief – mehr als 35 Prozent unter dem Allzeithoch. Zum Jahresende stabilisierte sich Bitcoin im Bereich von 87.000 bis 91.000 US-Dollar.
Treasury Companies unter Druck: Der Fall Strategy
Der Kursverfall traf die „Bitcoin Treasury Companies“ mit voller Wucht – allen voran Strategy, den größten Firmenhalter mit inzwischen über 650.000 BTC. Die MSTR-Aktie entwickelte sich deutlich schlechter als Bitcoin selbst, was das Geschäftsmodell – Bitcoin-Käufe über Aktienemissionen zu finanzieren – strukturell erschwerte.
Hinzu kam regulatorischer Gegenwind von unerwarteter Seite: Der Indexanbieter MSCI eröffnete im Oktober eine Konsultation darüber, Unternehmen mit über 50 Prozent Digital-Asset-Anteil an der Bilanz aus seinen globalen Aktienindizes auszuschließen – mit der Begründung, solche „Treasury Companies“ ähnelten eher Investmentfonds als operativen Unternehmen. Eine Entscheidung wurde für Mitte Januar 2026 angekündigt. JPMorgan bezifferte das Risiko in einer Research-Note und machte den drohenden Indexausschluss mit für die Kursschwäche der MSTR-Aktie verantwortlich – denn ein Ausschluss aus Indizes wie dem MSCI World würde passive Indexfonds zu Zwangsverkäufen zwingen.
Strategy reagierte auf die wachsenden Sorgen um seine Zahlungsfähigkeit mit dem Aufbau einer US-Dollar-Reserve von zuletzt rund 2,2 Milliarden US-Dollar – genug, um die Zahlungsverpflichtungen der kommenden rund zweieinhalb Jahre zu decken, ohne Bitcoin verkaufen zu müssen.
Lichtblicke: Twenty One Capital, Staatsfonds und die US-Reserve
Trotz des Kursumfelds setzte sich die strukturelle Adoption fort. Twenty One Capital – das von Jack Mallers, Tether, Bitfinex und SoftBank getragene Unternehmen – vollzog im Dezember seinen Börsengang an der NYSE und startete mit mehr als 43.500 BTC auf der Bilanz als zweitgrößter börsennotierter Bitcoin-Halter der Welt.
In Europa sorgte Luxemburg für Aufsehen: Finanzminister Gilles Roth bekräftigte auf der Bitcoin-Konferenz in Amsterdam im November, die Bitcoin-ETF-Investition des luxemburgischen Staatsfonds sei langfristig angelegt – und man habe sich bewusst ausschließlich für Bitcoin entschieden. Sein Kommentar „There is no second best“ wurde in der Community vielfach zitiert.
Auch die strategische Bitcoin-Reserve der USA wuchs – allerdings nicht durch Käufe, sondern durch Strafverfolgung: Im Oktober konfiszierten die US-Behörden mehr als 127.000 BTC von einem global operierenden Betrugsnetzwerk. Laut der Analysefirma Arkham Intelligence kontrollieren die USA damit rund 328.000 BTC – zum Jahresendkurs ein Bestand im Wert von knapp 29 Milliarden US-Dollar.
„Das Jahr 2025 hat Bitcoin so sehr gestärkt, wie wohl kein anderes zuvor. Zwar fiel der Kurs seit Jahresauftakt, doch die Entwicklungen rund um die Anlageklasse waren viel bedeutender, als sie auf den ersten Blick gewirkt haben mögen.“
— Tristan, Chefredakteur blocktrainer.de, Jahresrückblick 2025
JAHRESBILANZ 2025
Das Paradox des Jahres: Fundamentale Stärke, schwacher Kurs
Die Zahlen: Ein historisch ungewöhnliches Bitcoin-Jahr
Bitcoin beendete das Jahr 2025 mit einem Minus von 6,27 Prozent (auf Euro-Basis: –17,4 Prozent, bedingt durch die Dollar-Schwäche). Damit war 2025 erst das vierte Verlustjahr der Bitcoin-Geschichte – nach 2014, 2018 und 2022 – und zugleich das Jahr mit der geringsten Kursschwankung von Jahresanfang bis Jahresende überhaupt. Besonders bemerkenswert: Erstmals seit 2014 fiel Bitcoin, während der S&P 500 stieg.
Die Grafik zeigt das Ausmaß der Divergenz: Während die Edelmetalle ein Jahrhundert-Jahr erlebten – Silber legte indikativ rund 90 Prozent zu, Gold rund 60 Prozent – und auch die Aktienindizes zweistellig zulegten, schloss Bitcoin als einzige der großen Anlageklassen im Minus. Der von vielen erwartete, durch Kleinanleger getriebene Bitcoin-Hype blieb das gesamte Jahr über aus.
Warum fiel der Kurs trotz der besten Nachrichtenlage aller Zeiten?
Die Liste der fundamentalen Meilensteine des Jahres 2025 ist lang: die strategische Bitcoin-Reserve der USA, der GENIUS Act, die Explosion der Treasury Companies, Bitcoin-Käufe durch Staatsfonds, das ETF-Rekordjahr. Blocktrainer.de bietet im Jahresrückblick die naheliegendste Erklärung für das Kurs-Paradox: Vieles davon war bereits vorweggenommen – Bitcoin hatte sich in den Jahren 2023 und 2024 jeweils weit mehr als verdoppelt. Die Märkte hatten die gute Zukunft gewissermaßen auf Vorrat gekauft.
Hinzu kommt die Zyklus-Beobachtung: Der historische 4-Jahres-Rhythmus von Bitcoin – drei Jahre Aufschwung, ein Jahr Abschwung, aufgebaut um das Halving – hätte für 2025 eigentlich ein Plus-Jahr vorgesehen (das Jahr nach dem Halving war historisch stets positiv). Stattdessen scheint sich der Zyklus zeitlich verschoben auszuspielen – eine Entwicklung, die unter Analysten kontrovers diskutiert wird und deren Auflösung erst 2026 zeigen kann.
Was die Divergenz zwischen Gold und Bitcoin erzählt
Die vielleicht interessanteste Beobachtung des Jahres: Gold und Bitcoin – oft als verwandte „knappe Assets“ betrachtet – entwickelten sich diametral entgegengesetzt. Während Zentralbanken physisches Gold in historischem Umfang kauften und den Preis trieben, fehlte bei Bitcoin die vergleichbare Nachfragewelle privater und staatlicher Akteure. Das deutet darauf hin, dass institutionelle Reserve-Diversifizierung (noch) primär über das traditionelle Krisenmetall läuft – und dass Bitcoin im Jahr 2025 von den Märkten weiterhin primär als liquiditätssensitives Risiko-Asset behandelt wurde, nicht als sicherer Hafen.
FAZIT
Was bleibt von Q4 – und vom Jahr 2025
Beobachtung 1: Hebel verstärkt – in beide Richtungen
Der 10. Oktober lieferte das eindrücklichste Lehrstück des Jahres über die Mechanik gehebelter Märkte: Eine einzelne politische Nachricht genügte, um eine Liquidationskaskade von historischem Ausmaß auszulösen. Über 1,6 Millionen Trader verloren binnen Stunden ihre Positionen – die große Mehrheit hatte mit geliehenem Kapital auf steigende Kurse gesetzt. Das Ereignis dokumentiert, wie stark versteckte Hebelwirkung das Risikoprofil eines Marktes verändern kann.
Beobachtung 2: Fundamentaldaten und Kurs können lange auseinanderlaufen
2025 war fundamental das stärkste Bitcoin-Jahr der Geschichte – und endete dennoch im Minus. Diese Divergenz ist die zentrale Lektion des Jahres: Märkte preisen Erwartungen, nicht Gegenwart. Wer 2023 und 2024 die Verdopplungen erlebt hatte, sah 2025 die Kehrseite derselben Mechanik – die gute Zukunft war bereits bezahlt. Ob die fundamentale Basis des Jahres 2025 sich in späteren Kursen niederschlägt, gehört zu den spannendsten offenen Fragen für 2026.
Beobachtung 3: Die Geldpolitik betritt 2026 unbekanntes Terrain
Drei Zinssenkungen, das Ende von QT, ein historischer Shutdown und die offene Frage der Powell-Nachfolge: Die geldpolitischen Rahmenbedingungen waren selten so sehr in Bewegung wie zum Jahreswechsel 2025/26. Mit einem Fed-Chef-Wechsel im Mai 2026 und einem Präsidenten, der offen deutlich niedrigere Zinsen fordert, wird die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt zur Schlüsselfrage – mit Folgen für Inflationserwartungen, den Dollar und letztlich alle Anlageklassen.
Ausblick auf Q1 2026: Wie entscheidet MSCI über die Treasury Companies – und was bedeutet das für Strategy & Co.? Findet Bitcoin nach dem schwächsten Quartal des Jahres einen Boden? Wen nominiert Trump als Powell-Nachfolger? Und bestätigt oder widerlegt der weitere Verlauf die wieder auflebende 4-Jahres-Zyklus-Theorie? Diese Fragen begleiten uns in den nächsten Bericht.
Wir bei Financial Pulse Network glauben: Wer die Hintergründe versteht, trifft bessere Entscheidungen – nicht nur bei Finanzen, sondern generell. Dieser Bericht ist unser Beitrag dazu. Feedback, Fragen und Diskussionen sind ausdrücklich willkommen.
Quellen: blocktrainer.de | Federal Reserve | EZB | Coinglass | Morningstar